Ettringer Lay - Vulkanparkstation

Ettringen

Inhalte teilen:

Vor etwa 150 Jahren entstanden in der "Ettringer Lay" die tiefsten Steinbrüche rund um den Bellerberg-Vulkan. Nicht ohne Gefahr wurden hier die mächtigen Gesteinssäulen seines westlichen Lavastromes gebrochen, um daraus u.a. Baumaterial oder Pflastersteine zu gewinnen.

Steile Abbauschluchten und zahlreiche Hinterlassenschaften aus der Zeit der Steingewinnung machen die "Lay" zu einem imposanten vulkanologischen und technikgeschichtlichen Denkmal. In dem ehemaligen Basaltlava-Steinbruch können bis zu 40 Meter hohen Basaltlavawände eines der drei Bellerberg-Lavaströme bewundern.

Wenn man vom Grubenrand auf die Steinbruchparzelle mit der gewaltigen Basaltwand schaut, kann man erahnen, wie tief das alte Tal vor der Eruption gewesen sein muss und welch große Mengen heißer Lava vom Rand des Ettringer Bellerberges ausgeflossen sind. Entlang eines Rundwanderweges der Vulkanpark GmbH zeigen lebensgroße Stahlfiguren - wie z.B. die "Suppenträger" - Szenen aus dem Alltag der früheren Steinbrecher. Alte Grubenkräne, verrostete Loren und Gleise zeugen noch heute von der regen Abbautätigkeit bis in die 1970er Jahre hinein. Mit ihren zahlreichen technischen Überresten des frühen 20. Jahrhunderts ist die "Ettringer Lay" ein wahrhaft einzigartiges Denkmal der Steinbruchgeschichte unserer vulkanischen Region, die heute Kletterern u.a. des Alpenvereins der Sektion Koblenz als Herausforderung dient.

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    Die "Ettringer Lay", kann - je nach Witterung - ganzjährig besucht werden.

Ort

Ettringen

Kontakt

Ettringer Lay - Vulkanparkstation
L82 zw. Mayen und Ettringen
56729 Ettringen
Telefon: (0049) 2651800995
Fax: (0049) 2651800920

zur WebsiteE-Mail verfassen

Planen Sie Ihre Anreise

Route anzeigen per Google Maps

Reisen mit der Deutschen Bahn

Das könnte Sie auch interessieren

Pfarrkirche St. Valerius in Wanderath, © Foto: Svenja Schulze-Entrup, Quelle: Touristik-Büro Vordereifel

Pfarrkirche St. Valerius, Baar-Wanderath

Die nachweisliche Baugeschichte der Pfarrkirche in Wanderath beginnt im 13. Jahrhundert. Die Ursprungskirche ist romanisch beeinflusst, um 1500 wird das spätgotische Langhaus, das heutige Seitenschiff, mit Hilfe der Grafen von Virneburg gebaut.Die Grafen von Virneburg waren die Patronatsherren der Kirche. Als man ca. 1530 die Kirche um ein südliches und nördliches Seitenschiff vergrößerte, wurden die Seitenwände der alten Kirche durchbrochen. Im Jahre 1655 wird Wanderath eine selbständige Pfarrei. Hierzu gehören die Orte Engeln, Büchel, Freilingen, Nitz, Ober- Mittel- und Niederbaar, Herresbach, Eschbach, Döttingen, Siebenbach und Drees. Anfang des 19.Jahrhunderts kommt noch Virneburg hinzu. Dafür wird Drees an Welcherath abgetreten. 1896/1897 wird das jetzige, neugotische Hauptschiff gebaut. Die beiden gotischen Seitenschiffe werden abgerissen.  Im Jahre 1921/1922 wurde die Kirche erneut erweitert. Die damals achteckige Sakristei wurde abgerissen und die jetzige erbaut. Das Hauptschiff wurde um 10 m verlängert und die Empore errichtet. Den Turm erhöhte man um 6 Meter. Außerdem erhielt die Kirche eine zusammenhängende Dachfläche. Seit dieser Zeit hat sich die äußere Ansicht nicht mehr verändert. Da Wanderath bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts nur aus der Kirche, einem Pfarrhaus, einer Schule und einem Wohnhaus besteht, ranken sich um die Frage, weshalb im menschenarmen Wanderath überhaupt eine Kirche gebaut wurde, viele Sagen und Mythen.  

Kapelle mit Blick nach Virneburg, © Foto: Svenja Schulze-Entrup, Quelle: Touristik-Büro Vordereifel

Kapelle St. Trinitatis in Virneburg

Die Kapelle St. Trinitatis in Virneburg liegt idyllisch unterhalb der Burgruine Virneburg. Graf Ruprecht III. stiftete im Jahre 1348 in der neuen Kapelle eine Messe. "Die Kapelle zu Virneburg wurde mit Erlaubnis der Grafen von Virneburg (eigentlich Graf Eucharius Kasimir von Löwenstein-Wertheim-Virneburg) von der Ehefrau des Gerhard Berg im Jahre 1695 erbaut auf die Hausstelle genannter Eheleute und ist dieselbe Benediziert worden 1698 um das hl. Meßopfer in derselben Gott dem Herrn darbringen zu können" (Pastor Schmitz 1836, Pfarrarchiv). 1931 wird die Kapelle von den Töchtern der nach Amerika ausgewanderten Virneburgerin Marie Heid wiederhergestellt. Patrone: Hl. Josef (19. März), Hl. Dreifaltigkeit

Kapelle St. Lüfthildis in Herresbach- Döttingen

Die Kapelle St. Lüfthildis in der Dorfstraße 10 in Döttingen, einem Ortsteil der Ortsgemeinde Herresbach wurde im Jahre 1863 aus Bruchsandstein errichtet. Das geschützte Kulturdenkmal steht im Zentrum von Döttigen und wurde am 12. November 1863 der Heiligen Lüfthildis und dem Heiligen Valentin geweiht.
In der Kapelle befindet sich das sogenannte „Döttinger Männchen“, eine kleine Holzfigur, die laut Volksglauben bei Augenleiden helfen soll.

Patrone:
Heiliger Valentin: 14. Februar
Heilige Lüftildis: 23. Januar

Die Schutzengelkapelle in Herresbach, © Foto: Laura Rinneburger, Quelle: Touristik-Büro Vordereifel

Schutzengelkapelle in Herresbach

Die Schutzengelkapelle in der Hauptstraße 8 in Herresbach wurde 1843 aus heimischen Bruchsteinen "Grauwacke" errichtet und gilt heute als geschütztes Kulturdenkmal. Sie steht unter der Schutzherrschaft der heiligen Schutzengel und des Apostels Matthias. Die Vorgängerkapelle, die bereits 1656 erwähnt wurde, musste 1838 wegen Baufälligkeit abgerissen werden und zunächst sollte eine sehr viel kleinere Kapelle erbaut werden. Die Herresbacher Bürger konnten sich jedoch mit ihrer Willenskraft und Hartnäckigkeit durchsetzen und es erfolgte schließlich der Bau einer schönen großen neuen Kapelle. Patrone: Heiliger Matthias: 24. Februar Heilige Schutzengel: 1. Sonntag im September