Kirche in Boos

Boos

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Pfarrei Boos "St. Bartholomäus" Kath. Pfarrkirche St. Bartholomäus Hauptstraße 42
Saalbau, 1837-39, Architekt J. C. von Lassaulx;
außen in einer Grotte Missionskreuz, umgedeutet zum Kriegerdenkmal


Kirchengeschichte:

1475 Errichtung einer St.-Bartholomäus-Kapelle in Boos.

1514 Peter von Echternach aus Andernach gießt eine St.-Bartholomäus-Glocke für die Kapelle in Boos.

1664 Johannes, Kaplan in Boos.

1665 Wolfgang Mandt, Kaplan in Boos.

1685 Jak. Hein. Jäger, Kaplan in Boos.

1696 Errichtung eines Choranbaus.

1701 Verfügung des Erzbischofs Johann Hugo von Trier, die Boos die Residenz eines Kaplans (von Nachtsheim) garantiert.

1702 Peter Dorcket, Kaplan in Boos.

1714 Joh. Dreiser, Kaplan in Boos.

1750 Markus Derckum, Kaplan in Boos.

1754 Peter Hoffmann, Kaplan in Boos.

1777 Joh. Faber, Kaplan in Boos.

1778 Zwei kleinere Glocken zu Ehren der Muttergottes und der vier Evangelisten, sowie den hl. Bartholomäus,
          hl. Silvester und hl. Antonius werden von Matthias Mesen in Masburg gegossen.

1799 Boos wird Pfarrei, Nikolaus Gassen wird von der Gemeinde erwählter Pastor.

1806 Der erste Pfarrer Nikolaus Gassen wird ernannt.

1808 Boos kommt zum Kanton Virneburg, Bistum Aachen.

1818 bis 1821: Joh. Jos. Thelen, Pfarrer in Boos.

1821 bis 1836: Joh. Jos. Metz, Pfarrer in Boos.

1827 Boos kommt zum Dekanat Mayen.

1835 12. Februar: Antrag an den königlichen Landrat Hartung in Mayen wegen eines Neubaues der Kirche in Boos. Die alte Kirche wird wegen Baufälligkeit geschlossen.

1837 bis 1844: Dr. Josef Hommens, Pfarrer in Boos

1837 4. September: Grundsteinlegung für die neue Kirche.

1845 bis 1860: Joh. Tömmel, Pfarrer in Boos

1845 14. April: Konsekration der neuen Kirche durch Bischof Wilhelm Arnoldi, Trier.

1847 Der Altar wird fertiggestellt.

1861 bis 1891: Aug. Ferdinand Wagner, Pfarrer in Boos

1891 bis 1899: F. Pauly, Pfarrverwalter, Pfarrer von Nachtsheim

1896 Umbau der Kirche: das jetzige Dachgewölbe wird eingezogen, die Sakristei wird angebaut und die hölzerne Orgelempore wird errichtet.

Glockengießer August Mark aus Brockscheid gießt zwei neue Glocken. Zwei alte Glocken, die von 1514 und die Muttergottesglocke von 1778  werden dafür eingeschmolzen.

1899 bis 1903: Heinrich Getz, Pfarrer in Boos

1901 Ein neuer Hochaltar (Flügelaltar), ein Marienaltar und die Kommunionbank vom Altarbauer Mühlenbrock in Trier werden angeschafft.

1903 bis 1907: Dr. Wilhelm Mich. Frings, Pfarrer in Boos

1903 Der Josefsaltar wird vom Holzbildhauer Hachenburg aus Mülheim bei Köln angefertigt. Die Kirche bekommt einen Kreuzweg.

1904 Eine Orgel von 16 Registern wird bei der Firma Klais in Bonn in Auftrag gegeben. Kosten: 5750 Mark.

1907 bis 1910: Johann Engel, Pfarrer in Boos

1908 bis 1922: Die Fenster der Kirche werden erneuert. Sämtliche Fenster sind  Stiftungen. Die Motive der Fenster sind: Hl. Bartholomäus; Hl. Silvester II.; Die Verheißung an Petrus; Erscheinung von Lourdes; Hl. Hubertus; Hl. Severus; Sel. Maria Marg. Alacoque; Sturm auf dem Meer.

1910 bis 1913: Michael Jaeger, Pfarrer in Boos

1913 bis 1916: Adam Bier, Pfarrer in Boos

1916 bis 1926: Joh. Josef Henrichs, Pfarrer in Boos

1917 30. Juli: Die zwei neuen Glocken müssen zu Kriegszwecken abgegeben werden.

1920 Ankauf der Marienglocke von 1743, die heute noch im Turm hängt, von der Pfarrgemeinde Alf/Mosel.

1922 Frau Kath. Hormut geb. Molitor aus Milwaukee / USA, die 1874 mit ihren Eltern nach Amerika ausgewandert ist, stiftet eine neue Glocke. Patronin: Maria Katharina.

1923 Errichtung des Kriegerdenkmals für die gefallenen des ersten Weltkrieges.

1924 Boos kommt zum Dekanat Kelberg.

1926 bis 1948: Bernhard Steinbach, Pfarrer in Boos

1933 Die alte Glocke von 1778 muss wegen eines Sprungs von der Firma Mabilon & Co. in Saarburg umgegossen werden

1937 Bau der Kirchenheizung zum Preis von 2363 RM.

1943 Die beiden neuen Glocken – Maria-Katharina und St. Bartholomäus, St. Silvester, St. Antonius müssen zu Kriegszwecken abgegeben werden.

1946 Die Orgel, die nach dem Krieg in sehr schlechtem Zustand war, wird repariert.

1948 bis 1966: Msgr. Franz Schabram, Pfarrverwalter

1949 Die Orgel bekommt ein elektrisches Gebläse.

1952 6. Januar: Zwei Stahlglocken – St. Bartholomäus und St. Silvester – von der Fa. Bochumer Verein werden als Ersatz für die im Krieg verlorenen Glocken geweiht.

1955 Die Altäre werden umgestaltet. Die Aufbauten werden entfernt und mit großen Figuren in Strahlenkränzen besetzt. Auf dem Hochaltar thront Christus-König-Weltenherrscher.

1956 Die Pfarrei bekommt eine Reliquie des Hl. Bartholomäus in einer kleinen Monstranz. Ein Jahr später kommt eine Reliquie des Hl. Silvester II., des zweiten Patrons der Kirche, hinzu.

195er Ergänzung des Kriegerdenkmals um die gefallenen des zweiten Weltkrieges.

1962 Erneuerung der Kirchenheizung.

1966 bis 1967: Alois Richter, Pfarrverwalter in der Vakanz, Pfarrer von  Wanderath

1967 bis 1969: Pater Illuminatis Evertz OFM, (Holland), Pfarrverwalter 1969 Eine elektrische Läuteanlage wird installiert.

1969 bis 1975: Nikolaus Schwerdtfeger, Pfarrverwalter, Pfarrer von Nachtsheim

1971 Boos kommt zum Dekanat Mayen.

1976 bis 1985: Karl Josef Zech, Pfarrverwalter, Pfarrer von Nachtsheim

1983 Die Orgel bekommt ein neues, geräuscharmes Gebläse.

1984 bis 1991: Die Fenster werden restauriert.

1985 bis 1991: Karl Josef Zech, Pfarrer von Boos, Nachtsheim und Weiler

1974 bis 1988: Werner Gelhardt, Pfarrer in Ruhe, betreute die Pfarrei Boos

1988 Das neue Dekanat Mayen-Mendig, zu dem Boos auch gehört, wird gegründet.

1992 bis 2000: Pater Paul Plutta SVD, Pfarrer von Boos, Nachtsheim und Weiler

1993 Marien- und Josefsfigur werden von der Bildhauerin Schmitz-Möllmann aus Kötterichen restauriert. Dabei werden die Strahlenkränze entfernt. Der maschinelle Teil der Heizungsanlage wird erneuert und die bergseitige
Außenwand innen und außen trocken gelegt.

1995 Isolierung des Kirchengewölbes.

1996 bis 1997: Erneuerung des Holzfußbodens, Reparatur des Kirchendachs, der Turmjalousien und Trockenlegung der straßenseitigen Außenwand.Ein neues Kirchenportal wird von der Schreinerei Franz-Josef Michels aus Boos eingesetzt.

1999 Ein Orgelbauverein wird gegründet, um die mit 80.000 DM veranschlagten Kosten für die Renovierung der Orgel aufzubringen.

2000 Michael Frevel, Pfarrer von Bermel, Boos, Monreal, Nachtsheim und Weiler

2001 Rudolf Theobald, Kooperator von Bermel, Boos, Monreal, Nachtsheim und Weiler

2011 Alois Dreser, Pfarrer von Bermel, Boos, Monreal, Nachtsheim und Weiler

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    Die Kirche kann besichtigt werden.

Ort

Boos

Kontakt

Ortsgemeinde Boos
Im Schooss 9
56729 Boos
Telefon: (0049)02656 8208

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