Ausgewählte Beispiele aus den Winninger Prozessen

21.11.2022

Winningen

Dr. Walter Rummel, Leiter des Landesarchivs Speyer a. D., wurde mit der Arbeit „Bauern, Herren und Hexen – Studien zur Sozialgeschichte sponheimischer und kurtrierischer Hexenprozesse 1574 – 1664“ zum Dr. phil. promoviert und ist noch heute ein ausgewiesener Fachmann auf diesem Gebiet.
In einer von der Evangelischen Gemeinde Winningen initiierten Vortragsreihe erläutert er an drei Abenden das Phänomen der Hexenverfolgung.
Die Vorträge bauen aufeinander auf, können aber auch als Einzelveranstaltungen besucht werden.
Der Eintritt ist frei, Dauer incl. der Möglichkeit, Fragen an den Referenten zu stellen, ca. 60 – 90 Minuten.
Beginn: 19.30 Uhr, Evangelisches Gemeindezentrum Winningen, Kirchstraße

Teil III: Die frühneuzeitlichen Hexenverfolgungen in den Gebieten von Rhein, Mosel und Saar.
Große Teile der Regionen entlang Rhein, Mosel und Saar waren Kerngebiete der frühneuzeitlichen Hexenverfolgung. Dabei kam es zu einer besonderen Erscheinungsform der Verfolgungen, indem hier meist nicht die Obrigkeiten, sondern Ausschüsse der Gemeinden die Anklagen und die Vorlage von Belastungsmaterial organisierten. Dagegen beschränkten sich in diesen Fällen die Beamten der Landesherren auf die offiziellen Prozesshandlungen. Katholische wie evangelische Orte waren gleichermaßen betroffen. Der letzte Vortrag der Reihe möchte am Bespiel der Gemeinde Winningen, der Stadt Cochem sowie einzelner Gemeinden der Region um Kastellaun die politischen, rechtlichen und sozialen Mechanismen aufzeigen, welche diese Art einer Hexenverfolgung „von unten“ erklären können.

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Auf einen Blick

Termine

  • Einmalig am 21. November 2022
    Um 19:30 Uhr

Ort

Kirchstraße 5
56333 Winningen

Kontakt

Evangelische Kirchengemeinde Winningen
Kirchstraße 5
56333 Winningen
Telefon: +49 2606 2106

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